Bildquelle: Der Spiegel (Foto: Sebastian Gollnow/ dpa)

Erhard Eppler - Bildquelle: Der Spiegel (Foto: Sebastian Gollnow/ dpa)

Willkommen beim

Erhard-Eppler-Kreis

Der Erhard-Eppler-Kreis "Frieden 2.0" ist ein politischer Arbeitskreis, den Erhard Eppler noch kurz vor seinem Tod ins Leben gerufen hat. Er entstand aus Sorge über die Gefahren, die durch die Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA im Jahr 2019 entstanden sind. Der Kreis führt das Erbe von Erhard Eppler fort, organisiert Ver-anstaltungen, arbeitet mit Institutionen zusammen und fördert den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern mit dem Ziel, die Mechanismen des Friedens verständlich zu machen.

Frieden 2.0 - eine Herzenssache des Vorstandes

Unser Leitbild "komplex denken - konstruktiv planen - kooperativ handeln" ist Ausdruck dieser Überzeugungen. Gemeinsam können wir Epplers Vermächtnis ehren und weiterführen.

Gernot Erler und Ralf Stegner stehen als Vorsitzende dem Erhard-Eppler-Kreis vor 

Gernot Erler

Umsetzung einer Agenda für Frieden und Zusammenarbeit auf globaler Ebene

Deutschland hat eine besondere Verantwortung in Bezug auf den Weltfrieden. Deutsche Waffen sollten nicht zur Eskalation von Konflikten beitragen.

Ralf Stegner

Die SPD war immer Teil der Friedensbewegung – das muss auch so bleiben!

Wer die Suche nach Frieden auf Wegen abseits des Schlachtfeldes geringschätzt, als Appeasement verhöhnt oder als naiven Nationalpazifismus diskreditiert, muss erklären, wie er diesen Krieg beenden will, ohne das Schlachtfeld mit unabsehbaren Folgen auszuweiten.

Der Ehrenrat

Der Ehrenrat des Erhard-Eppler-Kreises vereint Persönlichkeiten, die den Kreis über viele Jahre begleitet und mit ihrem Ansehen geprägt haben. Seine Mitglieder sind dekorierte und anerkannte Vertreter des öffentlichen Lebens, die sich durch jahrzehntelanges, ehrenvolles Wirken einen Namen gemacht haben.

Mit ihrer Erfahrung, ihrem Gewicht und ihrer Integrität haben sie den Erhard-Eppler-Kreis zu dem gemacht, was er heute ist: ein Referenzpunkt für Friedens- und Sicherheitspolitik mit Maß und Weitsicht. Noch heute stehen sie dem Erhard-Eppler-Kreis mit ihrer Weisheit beratend zur Seite.

 

Unser Ehrenvorsitzender

Robert Antretter

Robert Antretter, ein enger Freund von Erhard Eppler, war der erste Koordinator des Erhard-Eppler-Kreises. Erhard Eppler und Robert Antretter arbeiteten eng in der SPD Baden-Württemberg sowie in verschiedenen friedens- und entwicklungspolitischen Gremien und Verbänden zusammen, wobei sie sich insbesondere für soziale Gerechtigkeit, Friedenspolitik und internationale Zusammenarbeit einsetzten.

 Vorsitzender 2020 - 2025

Ernst Ulrich von Weizsäcker

Ernst Ulrich von Weizsäcker ist ein profilierter Umweltwissenschaftler und SPD-Politiker. Er trug wesentlich dazu bei, ökologische Themen in der Politik zu verankern.

Als Ko-Präsident des Club of Rome (2012–2018) setzte er sich mit Nachdruck für globale Nachhaltigkeit und den Schutz natürlicher Ressourcen ein.

Bärbel Dieckmann

Bärbel Dieckmann ist eine Sozialdemokratin, die von 1994 bis 2009 Oberbürgermeisterin von Bonn war und in dieser Funktion maßgeblich den Umzug der UN-Organisationen nach Bonn vorantrieb, die Stadt nach der Hauptstadtverlagerung wirtschaftlich stabilisierte sowie die Attraktivität als internationalen Standort durch Kultur- und Universitätsentwicklung stärkte. Von 2001 bis 2009 war sie Mitglied des Bundesvorstandes sowie des Parteipräsidiums der SPD und von 2005 bis 2007 zudem stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei. Von 2008 bis 2018 war sie Präsidentin der Welthungerhilfe, in der sie die Organisation strategisch weiterentwickelte, Projekte in über 40 Ländern ausbaute und internationale Partnerschaften gegen Hunger und Armut intensivierte.

 

 

Mitteilungen

Mitteilungen, Veranstaltungshinweise und Termine.

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Pressespiegel

Die wichtigsten Stimmen aus den Medien kompakt  zusammengestellt.

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Friedensarchiv

Beiträge, Aufsätze und Dokumente zu relevanten Fragestellungen.

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Der wissenschaftliche Beirat des Erhard-Eppler-Kreises

Der Erhard-Eppler-Kreis wird von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt, dessen Mitglieder aus unterschiedlichsten Fachrichtungen kommen. Die Forscher und Wissenschaftler bringen ihre jeweilige wissenschaftliche Perspektive ein und tragen mit ihrem Wissen dazu bei, die Friedenspolitik des Kreises wissenschaftlich zu fundieren.

 

Prof. Dr. Christian Weiß

Prof. Dr. Christian Weiß ist Professor für Mathematik und Statistik an der Hochschule Ruhr West, Dekan des Fachbereichs 4 und Leiter des Instituts Naturwissenschaften mit den Schwerpunkten Zahlentheorie und Data-Science-Methoden. Er leitet den wissenschaftlichen Beirat des Erhard-Eppler-Kreises.

Der wissenschaftliche Beirat wurde 2026 ins Leben gerufen. Er begleitet die Arbeit des Erhard-Eppler-Kreises fachlich und bringt wissenschaftliche Perspektiven in die inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen friedens- und außenpolitischen Fragestellungen ein.
 

Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé 

Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé ist Professor für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin und leitet dort das Europa-Institut für Sozial- und Gesundheitsforschung. Er ist Soziologe und promovierter Volkswirt, war zuvor langjährig im Deutschen Gewerkschaftsbund als Bereichsleiter Sozialpolitik tätig und arbeitet in Forschung und Lehre zu Sozialpolitik, Gesundheitssystem, Arbeitsmarkt- und Demokratieentwicklung sowie Ehrenamts- und Beteiligungsstrukturen.

Prof. Dr. Karl Hans Bläsius 

Prof. Dr. Karl Hans Bläsius ist emeritierter Professor für Informatik an der Hochschule Trier, wo er bis 2017 das Lehrgebiet „Wissensbasierte Systeme“ im Fachbereich Informatik vertreten hat. Er studierte Mathematik, Physik und Informatik an der RWTH Aachen und promovierte 1986 an der Universität Kaiserslautern im Bereich Künstliche Intelligenz; seine fachlichen Schwerpunkte liegen in wissensbasierten Systemen, Künstlicher Intelligenz, Dokumentanalyse sowie computergestützten Frühwarn- und Entscheidungssystemen, aktuell insbesondere im Kontext von KI-Risiken und nuklearen Eskalationsgefahren.
 

Prof. Dr. Peter Brandt

Prof. Dr. Peter Brandt ist Historiker mit Schwerpunkt auf dem 18. bis 20. Jahrhundert und politischer Publizist. Von 1989 bis 2014 leitete er das Lehrgebiet Neuere deutsche und europäische Geschichte an der FernUniversität in Hagen, von 2003 bis 2017 zudem das interdisziplinäre Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungs-wissenschaften. Seine Forschungen und Veröffentlichungen beziehen sich auf die Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus, den Staat Preußen, Nationsbildung und Nationalbewegungen, die "deutsche Frage" in Geschichte und Gegenwart, Geschichte Nordeuropas sowie vergleichende europäische Verfassungsgeschichte. Brandt ist Mitglied im Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung. Neben seiner professionellen Tätigkeit ist er seit Mitte der 1960er Jahre politisch aktiv und engagiert sich in den vergangenen Jahren vor allem in friedens- und sicherheitspolitischen Debatten. Zum Jahresbeginn 2026 veröffentlichte er zusammen mit General a.D. Harald Kujat und anderen das Positionspapier "Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden".
 

Partnerschaften

Zweck des Willy-Brandt-Kreises ist es, durch Veranstaltungen, Publikationen oder in anderer Weise Beiträge zu Fragen des friedlichen Zusammenlebens der Völker und zu Fragen des sozialen und gerechten innerstaatlichen Zusammenlebens auf der Grundlage der Ideen des verstorbenen Bundeskanzlers Willy Brandt zu leisten.

Die Johannes Rau-Gesellschaft möchte das Politikverständnis und den Politikstil, die Grundüberzeugungen und die praktische Politik von Johannes Rau für aktuelle politische Debatten fruchtbar machen, wie wir in Zukunft leben wollen.

Die NaturFreunde Deutschlands sind ein sozial-ökologischer und gesellschaftspolitisch aktiver Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport & Kultur. Mehr als 65.000 Mitglieder in 540 Ortsgruppen engagieren sich ehrenamtlich für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Die Jugendorganisation der NaturFreunde ist die Naturfreundejugend Deutschlands.

Entspannungspolitik Jetzt! - INEP (Initiative Neue Entspannungspolitik JETZT) ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die sich für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik einsetzt.

Das Europa-Institut für Sozial- und Gesundheitsforschung e.V. (vormals: Europa-Institut für Soziale Arbeit) ist ein An-Institut der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sein Motto lautet "Interkulturelle Vernetzung". Es bringt Studierende, PraktikerInnen sowie DozentInnen und ProfessorInnen der Sozialen Arbeit zusammen, um sozialpolitische Fragen, sozialarbeiterische Probleme und bildungs- und gesellschaftspolitische Strategien zu diskutieren und europäische sowie internationale Projekte zu entwickeln.

Das Forum Demokratische Linke 21 wurde im Jahr 2000 gegründet und bekennt sich zu den Grundwerten der sozialdemokratischen Gründungsmüttern und Gründungsvätern. 

Die AG SPD 60 plus ist eine der insgesamt 11 Arbeitsgemeinschaften der SPD.

Der Berliner Appell wendet sich gegen die geplante Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für Diplomatie und Deeskalation. Ein Beitrag für diplomatische Initiativen in der Sozialdemokratie.

In der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler vernetzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, die ihre Verantwortung für die Folgen von wissenschaftlicher Forschung und technischer Entwicklung kritisch reflektieren und mit differenzierter Expertise an der gesellschaftlichen Debatte, vor allem auf den Gebieten Frieden, Klima, Biodiversität und Ökonomie, aktiv teilnehmen.

Wiesbadener und Wiesbadenerinnen setzen sich für die Abrüstung im eigenen Land, für weltweite Abrüstung und gegen den Beschluss der Stationierung von Mittelstreckenraketen ein. 

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