Pressespiegel

Im Pressespiegel geben wir einen konzentrierten Überblick über die aktuelle Berichterstattung, Kommentare und Einschätzungen aus der Presse. Er bietet einen schnellen Zugang zu den Medienperspektiven, die für unser Umfeld von Bedeutung sind. 

Weitere aktuelle Hinweise, Einordnungen und Entwicklungen finden sich in den ergänzenden Rubriken „Mitteilungen“, „Empfehlungen“ und „Aktuell“. Dort bündeln wir fortlaufend relevante Informationen und Beobachtungen, um zentrale Themen zeitnah und im Zusammenhang zugänglich zu machen.

15. Februar 2025

KI-Giganten im Griff des Pentagon

Militärische Systeme werden mit KI aufgerüstet – schnell, umfassend, in allen operativen Strukturen. Wo militärische Handlungslogik auf unternehmerische Leitplanken trifft, verschwimmen die Einsatzgrenzen. Der Fall um Anthropic, Palantir und das Pentagon legt diese gefährliche Verschiebung offen. KI wird nicht nur eingesetzt – sie wird tief in operative Abläufe integriert

Bildquelle: Wikipedia

12. Februar 2026

Wenn du Frieden willst, musst du mit dem Feind reden

 

 

Moderne Konflikte lassen sich nicht durch „Sieg oder Niederlage"-Rhetorik lösen. Rund 70 Prozent aller zwischenstaatlichen Kriege enden letztlich am Verhandlungstisch – nicht auf dem Schlachtfeld. Der Weg dorthin ist jedoch lang, selten geradlinig und erfordert ein differenziertes Zusammenspiel aus politischer, wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Unterstützung. Gerade wenn Konflikte über Jahre andauern und sich zu einem sogenannten „mutually hurting stalemate" verdichten, wird die Bereitschaft zum Dialog zur entscheidenden Voraussetzung für eine nachhaltige Lösung. 

Macron will Dialog mit Putin 

Was in Deutschland nicht berichtet wird, erfährt man in der Auslandspresse.

Polemik statt Weitsicht

Michael Müller kritisiert die Unterstellungen der SZ im Zusammenhang mit dem jüngsten Beitrag von Gerhard Schröder, in dem dieser für eine Deeskalation mit Russland plädiert. Dabei hat der Autor Felix Spahn Gerhard Schröder mit dem US-Vizepräsidenten J. D. Vance verglichen.

Wie enden Kriege?

Prof. Dr. Ursula Schröder, renommierte Politikwissenschaftlerin und seit 2017 wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität Hamburg, beleuchtet wesentliche Erkenntnisse der Friedensforschung – mit dem Ziel, Wege aufzuzeigen, wie Kriege wirksam beendet und friedliche Zustände langfristig gesichert werden können.

Mitteilungen

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Aktuell

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16. Januar 2026

Debatte um nukleare Aufrüstung mit deutscher Beteiligung

Ausgerechnet die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Siemtje Möller zettelt eine Debatte um nukleare Aufrüstung mit deutscher Beteiligung an. Der Erhard-Eppler-Kreis ist auf diese Debatte bestens vorbereitet.

Die Göttinger Achtzehn waren 18 hochangesehene Naturwissenschaftler aus der Bundesrepublik Deutschland (darunter die Nobelpreisträger Otto Hahn, Max Born und Werner Heisenberg), die sich am 12. April 1957 in einer gemeinsamen Erklärung – der Göttinger Erklärung, auch Göttinger Manifest genannt – gegen die damals namentlich von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Verteidigungsminister Franz Josef Strauß angestrebte Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen wandten. 

 

Carl Friedrich von Weizsäcker war einer der Unterzeichner

Bildquelle: Wikipedia

Al Green fordert jetzt ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

9. Januar 2026

Die Ermordung der dreifachen Mutter Renee Good

ICE-Agenten erschießen dreifache Mutter Renee Nicole Good in den Kopf. Eine Hinrichtung.

                5. Januar 2026

Ukraine

Berliner Zeitung: Ukraine und Russland: Wie dieser Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beendet werden kann

Ein breit getragener Vorschlag namhafter Experten skizziert einen Weg zu Waffenstillstand und Friedensvertrag in der Ukraine – jenseits von Kapitulation und Eskalation.

Peter Brandt - Hajo Funke - Johannes Klotz - Harald Kujat - Michael von der Schulenburg - Horst Teltschik

 

Pressestimmen 2025

Militärlogik vs. Diplomatie! Ralf Stegner über Krieg, Frieden und politische Verantwortung

In dieser Folge von Schack Spezial im Deutschen Bundestag spricht SPD-Bundestagsabgeordneter Ralf Stegner über Frieden, Diplomatie und die Rolle Deutschlands in einer zunehmend unsicheren Welt. Nach seinem Schlagabtausch mit FDP-Politikerin Agnes Strack-Zimmermann bei Maischberger erklärt Stegner, warum er militärischen Lösungen skeptisch gegenübersteht und warum Verhandlungen wichtiger sind als Aufrüstung.

Gemeinsame Sicherheit oder keine

Interview mit Gernot Erler. Veröffentlicht am 6. Juli 2025 von Wolfgang Storz.

„Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor“ – ob das die neue deutsche und europäische Sicherheitspolitik sei, fragt Gernot Erler kritisch im Interview mit Wolfgang Storz und plädiert für „eine neue Generation von ‚Gemeinsamer Sicherheit'“. 

Erler war rund 20 Jahre lang einer der einflussreichsten Außen- und Sicherheitspolitiker der SPD. „Endlich wieder aufrüsten“ für einen Krieg mit Russland könne nicht das politische Ziel sein, sagt er heute. „Anstrengungen zur Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit, begleitet von Bemühungen um Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie von politischen Verständigungsbemühungen, verdienen Unterstützung.“

Gernot Erler

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